Warum wir die Quer Borgfelde ins Leben gerufen haben, ist einfach zu erklären. Wir möchten in einem demokratischen und pluralistischen Land leben. Das bedeutet aber auch, dass sich jede Frau und jeder Mann für diese Freiheit einsetzen und seinen Beitrag leisten muss, um diese Freiheit zu verteidigen und erweitern. Einige Leser sind der Meinung, dass ich zu respektlos schreibe. In meinem Leben hat es nie einen voraus eilenden Respekt vor Titel/Amtsträgern gegeben. Respekt muss sich bei mir jeder verdienen, dann gibt es auch eine respektvolle Schreibe.
Immer wollte ich gerne hinter die Dinge schauen. Bisherige Versuche waren wohl zur falschen Zeit oder bei der falschen Person (Parteien!). Mein Dank an Ralf und Anke! Zum Ersten war es sehr lehrreich, aber jetzt wird es noch besser, wir können hinterfragen. Warum? Gutes wird es nicht so häufig sein, aber Wahres wird es sicher sein und wir werden es weitergeben.
Warum ich eine „Quer“-Einsteigerin bin: Ich kenne die Initiatoren dieser kleinen, aber feinen Zeitung, die einen kometenhaften Aufstieg vom Flugblatt über Stadtteilzeitung bis hin zum Internetauftritt hingelegt hat und bin der festen Überzeugung, dass dieses geistige Kind das absolute Potential hat zu wachsen und zu gedeihen, vielseitig, ehrlich, direkt und außergewöhnlich zu werden. Somit betrachte ich es als echten Glücksfall, angesprochen worden zu sein, zumal ich ein im – wohlgemerkt – positiven Sinne neugieriger Mensch bin, mich gedanklich mit den verschiedensten Aspekten des Dasein befasse und leidenschaftlich gerne Sinniges als auch Unsinniges schreibe.
Wie wohl die meisten BorgfelderInnen komme ich eigentlich aus einer anderen Region – in meinem Falle Hessen. Unseren Lebensmittelpunkt mitzugestalten helfen, hoffe ich unter anderem durch die „Quer“. Denn an uns allen liegt es, wie lebens- und liebenswert Borgfelde ist und bleibt.
Ich habe mich sehr über das Angebot gefreut, diese Zeitung mitzugestalten. Gerne steuere ich kleine Artikel im kulturellen Bereich und vorrangig Literaturtipps bei. Nach meinem Abitur habe ich Lehramt für Sonderschule mit der Fächerverbindung Deutsch/Sozialkunde/Kunst studiert. Als freiberufliche Lektorin habe ich nun die Möglichkeit gefunden, mich mit meiner “Text-Theke” selbst zu verwirklichen. Der Umgang mit verschiedenen Menschen und deren facettenreichen Texten bereitet mir immer wieder aufs Neue viel Freude. So kann ich meine Fähigkeiten und Talente mit meinen persönlichen Interessen verbinden. Mit großer Leidenschaft und Engagement widme ich mich der sprachlichen Aufbereitung von Manuskripten – eine Arbeit, die von Tag zu Tag spannend und interessant ist.
















