Hallo, liebe Borgfelder!

Wenn ich die “kreuz- und quer” – Beiträge richtig interpretiere, seid Ihr noch eine feste Gemeinschaft, fast wie in einem Dorf. Mit Gemeinsinn, der sich auch nicht alles bieten lässt. Bewahrt Euch das! Es ist nicht selbstverständlich und ein hohes Gut!

Seht zu, dass Ihr Eure Neubürger, die ja bald zu Euch ziehen wollen, gut einbezieht und eingliedert, damit dieser eher “dörfliche” Charakter nicht verloren geht.

Lasst Euch bloß nicht von großen “Baubonzen mit viel Vitamin B nach allen Seiten” an die Wand drängen.Passt auf, dass man bei Euch auch noch als älterer Mitbürger die Grundversorger “fußläufig” erreichen kann. Nicht, dass Supermärkte von teuren Wohnungen ersatzlos verdrängt werden.

Hat auch schon einer sichergestellt, dass Eure jüngsten Neubürger genügend Kindergarten- und Schulplätze vorfinden werden? Ich sehe sonst schon, dass einige Jahrgänge unter großem Wehgeschrei unverdient eng zusammenrücken müssen. Das sind unwiederbringlich verlorene Jahre für die Betroffenen, die bei rechtzeitiger Planung und Vorsorge nicht notwendig sind.

Ich glaube ja daran, dass Ihr genügend Borgfelder seid, die dieses “Dorf” noch richtig liebt. Mobilisiert all Eure Kräfte und gestaltet Euer Umfeld mit!

In diesem Sinne alles Gute!

Elke Herzog (aus Berne)

Kommentare

  1. maike meint:

    Hallo Borgfelder/innen,
    meine Tochter und ich gehen jeden Tag zur Kindertagesstätte an den Baustellen in der Klaus-Groth-Str. vorbei. Nun haben wir heute beobachten können, dass endlich mit dem Abbruch des Aldi-Marktes, des Spielcasinos und des Tabakladens begonnen wurde. Aber: Oh,Schreck, die Arbeiter trugen Mundschutz und Schutzbekleidung und nahmen “verdächtig” aussehende Platten ab. Meine Vermutung: Asbest ?! Ich finde es sehr befremdlich, wenn auf offener Straße Arbeiter Schutzkleidung tragen, aber nirgendwo ein Warnhinweis für die Passanten oder Anwohner zu finden ist. Wir werden nun unseren Weg durch den Park zurücklegen, sicher ist sicher… Vielleicht habt ihr ja Lust zu recherieren, um was für ein Material es sich handelt ?
    P.S. Ich bin an sich keine überbesorgte Mutter, aber das kam mir sehr komisch vor !

  2. Hallo Maike,
    in den Deckplatten ist Asbest. Solange die Platten nicht zertreten oder zerbrochen werden, entsteht auch kein Asbeststaub. Die Arbeiter müssen logischerweise Mundschutz und Schutzbekleidung tragen, da sie direkt dran sind. Soweit wir das mitbekommen haben (wir wohnen quasi direkt nebenan) ist hier fachgerecht entsorgt worden. Die Platten wurden vorsichtig gestapelt, der Container wurde verschlossen abtransportiert. Insofern – kein Anlaß zur Sorge.
    Aber Danke für den Tip! Wir haben es ja in dieser Straße auch schon anders gesehen.
    Viele Grüße
    Anke Singer

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