Als ich die Artikel bezüglich des widerlichen Verhaltens der Beamtin des Ausländeramtes gelesen habe, kam ausser einem Wutanfall noch die Frage auf, ob Sie Herr Olaf Scholz, grundsätzlich in der Lage sind unsere Stadt als das zu führen, was uns HamburgerInnen ausmacht: eine weltoffene, humane und tolerante Stadt. Zehn Polizeibeamte und diese Beamtin der Ausländerbehörde auf eine Familie zu hetzen und in Gestapomanier zu drangsalieren ist der Gipfel der Unmenschlichkeit und in keiner Weise hinnehmbar.
Wenn ich Sie noch einmal an Ihre Rede vom 4. Juni auf dem Rathausmarkt erinnern darf: da haben Sie auf der Demo gegen das braune Nazipack, Weltoffenheit, Humanität und Toleranz “gepredigt” – und was folgt? Genau das Gegenteil von dem was über Ihre Lippen gepurzelt ist.
Die Abschiebepraxis dieser Stadt strotzt vor Unmenschlichkeit, Kleingeistigkeit und verströmt durch eine offensichtlich gewollte schlechte Integrationspolitik das Deo der Nazizeit. Und das sollte von uns HamburgerInnen dem Quiddje Scholz deutlich gezeigt werden.
Strafantrag in dieser Unhanseatischen Sauerei wurde gestern gestellt.
Quer Borgfelde online
Ralf Hans Paul Apelt
Klaus-Groth-Str. 101
20535 Hamburg
Tel.: 040 – 251 33 33
Fax: 040 – 181 79 728
mail: ra@hamburg-borgfelde.de
Staatsanwaltschaft Hamburg
Gorch – Fock – Wall 15
20355 Hamburg
Hamburg, den 30.07.12
Betr.: Strafantrag gegen die mir namentlich noch nicht bekannte Beamtin der
Ausländerbehörde.
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
Aufgrund eines Artikels der Hamburger Morgenpost vom 30.07.2012 und anderer Medienmitteilungen erstatte ich gegen die Beamtin der Ausländerbehörde Strafantrag wegen: den Tateinheiten der Erpressung, der Nötigung und des Verstoßes gegen die Menschenrechte.
Einer Mutter das einjährige Kind zu entreißen, um von ihr Informationen heraus zu pressen ist der Gipfel der Unmenschlichkeit und erinnert mich in fataler Weise an die verbrecherischen Deportationen der Nazizeit und diese Vorgehensweise steht auf einer Ebene mit den damaligen Verbrechen. Ein solches Vorgehen in dieser Stadt ist weder mit unserem Grundgesetz noch mit der Verfassung zu vereinbaren und wird strafrechtliche Konsequenzen haben müssen. Lediglich ein Eintrag in der Personalakte der Beamtin reicht bei der Schwere der Straftat nicht einmal ansatzweise aus.
Diese Strafanzeige wird von mir in unserer Zeitung, über facebook, 1Google und anderen Wegen verbreitet, damit sich so ein Vorgang nicht so leicht wiederholen kann.
Siehe:
Hamburger Morgenpost „ Ausländerbehörde benutzt Kind für Erpressung“
Taz „Abschiebung aus dem Feriencamp“
Mit freundlichen Grüßen.












moin, moin
leider habe ich den Artikel in der Mopo nicht gelesen!
Ich kann es kaum glauben das soetwas in unserer Stadt ” Hamburg ” passiert sein soll !
ich denke hier fehlt es einfach an Niveau der Beamtin . Ein vorzeitiges Seminar hätte hier sicher geholfen. Aber bekanntlich hat die Stadt ja kein Geld für sowas. Armes Hamburg.
Widerwärtig ist kein Ausdruck für diese Vorgehensweise – es bleibt einem glatt die Spucke weg! Denkt auch mal jemand an diesen kleinen Jungen? Es könnte sein, daß der kleine Kerl einen derartigen Schrecken bekommen hat, daß sich irgendwann psychische Auswirkungen einstellen, die dann nicht einfach so „abgeschoben“ werden können. (Man beachte den Schaden, den die Mutter davontrug – das reicht doch wohl?!)
Auch ich war am 04. Juni dieses Jahres auf der Demo am Rathausmarkt und habe die Worte von Herrn Bürgermeister Scholz gehört und bin sehr erstaunt, daß es hier in der „Freien Hansestadt Hamburg“ wenige Zeit später zu Auswüchsen solchen Ausmaßes kommt. Mit Hanseatentum, so, wie ich es verstehe, hat das jedenfalls absolut nichts zu tun.